Der Klassiker- Studentenjob schlechtin
Die Tätigkeit als Kellner ist der Klassiker unter den Studentenjobs. Angestellt sind sie meist auf geringfügiger Basis. Die Arbeitszeit kann stark variieren, Arbeitszeit kann auch nachts bis um drei sein. Es kommt darauf an, wann der Arbeitgeber geöffnet hat und seine Beschäftigten braucht. Kellner/innen arbeiten in Cafés, Restaurants, Gaststätten, Spielhallen, Bars, Nachtclubs und anderen Einrichtungen, die Essen und Getränke anbieten. Es ist sogar möglich einen Job als Kellner mit etwas Glück und Mut im eigenen Lieblingsrestaurant zu bekommen. Fragen sie nach, wann wieder Mitarbeiter gebraucht werden. Notwendige Kenntnisse umfassen das Kassieren, Kopfrechnen und Grundrechenarten. Das tragen vieler Getränke auf Tabletts kann geübt werden, dennoch sollte ein gewisses Balancegefühl vorhanden sein. Ständig Getränke oder Essen fallen zu lassen, wird unweigerlich zur Kündigung führen. Ein Kellner oder eine Kellnerin muss vor allem freundlich und zuvorkommend zu den Gästen sein. Gäste bringen auch dem Kellner sein Gehalt ein. Abgesehen davon geben manche sehr zufriedene Gäste dem Kellner sogar Trinkgeld. Auch wenn Gäste ausfallend werden, sich sinnlos betrinken, beleidigend sind oder sich allgemein etwas schwierig verhalten, sollte der Kellner die Ruhe bewahren und höflich bleiben.
Kellner/in und Student/in?
Das Kellnern lässt sich meist relativ gut mit dem Studium vereinbaren. Die Arbeitszeiten überschneiden sich meist nicht mit dem Stundenplan. Die Tätigkeit bietet Abwechslung vom ständigen Lernen. Andere Fähigkeiten und Charakterstärken werden gefördert. Das Kellnern hilft Geduld zu beweisen und nicht in eine Traumwelt abzuheben. Allerdings fallen die Arbeitszeiten häufig auf Zeiten in denen manche Studienkollegen feiern gehen. Die eigene Freizeitgestaltung kann unter der Tätigkeit erheblich leiden. Dieses Opfer erfordert der Job. Andererseits: Wenn der Job Spaß macht, geht die Arbeit leicht von der Hand. Für viele Geistes- und Sozialwissenschaftler bietet dieser Job den Vorteil, dass sie direkt nach Studium schon Berufserfahrungen in einer beruflichen Tätigkeit nachweisen können. Übergangszeiten können so leichter überbrückt werden. Die Arbeit als Kellner/in ist eine gute Ergänzung zu den Studienerfahrungen. Selbstverständlich gilt dies auch für Studierende anderer Fachrichtungen.